Tipps für Haustierbesitzer

Die Praxis Dr. Auböck stellt sich vor



Die Praxis Dr. Auböck besteht aus dem kompetenten Duo von zwei engagierten Damen: 

Dr. Ursula Auböck (links im Bild) ist seit 1999 Doktor der Veterinärmedizin und arbeitete nach Studienabschluss mehrere Jahre in einer Großtier- und Kleintierpraxis und absolvierte Auslandspraktika in Holland und der Schweiz. Als Tiernärrin von klein auf und Besitzerin von Hund, Pferd, Katzen und Kaninchen hat sie sich Mitte 2003 ihren Wunschtraum erfüllen können und ihre eigene Tierarztpraxis eröffnet, in der sie sich auf das konzentriert, was sie am meisten interessiert: Kleintiere und Pferde.

Kollegin Dr. Lydia Selymes (rechts im Bild) ist seit 1991 Tierärztin. Nach Tätigkeiten in verschiedenen Kleintierpraxen in Niederösterreich und Wien ist sie seit 2007 fixe Mitarbeiterin in der Praxis Dr. Auböck.

Für beide ist der Tierarztberuf ein Traumjob und es ist jedes Mal wieder eine große Freude, kranken Tieren zu helfen und mitzuverfolgen, wie es ihnen wieder besser geht.

Regelmäßige Weiterbildung durch Teilnahme an Seminaren und Tagungen im In- und Ausland ist für beide selbstverständlich. 

  

Hilfreiche Tipps für Haustierbesitzer

Neben der Diagnose und Behandlung von akuten Problemen bietet Ihnen das Team der Praxis Dr. Auböck auch hilfreiche Tipps und Ratschläge zur richtigen Haltung von Haustieren oder zur Vorbeugung von gängigen Problemen. 

Futtermittelunverträglichkeit

Patienten mit Juckreiz machen einen großen Teil der tierärztlichen Praxis aus.

Immer häufiger sind das die Folgen von Futtermittelunverträglichkeiten.

Vor allem bei Hunden, aber auch bei Katzen lässt sich diese Erkrankung beobachten.

Zu den betroffenen Organen gehören in erster Linie die Haut, aber auch der Magen-Darmtrakt kann in Mitleidenschaft gezogen sein.

Die typischen Symptome der Futterunverträglichkeit sind Juckreiz am ganzen Körper, der so quälend sein kann, dass sich die Tiere selbst Verletzungen zufügen, juckende und entzündete Ohren, schuppige Hautveränderungen sowie auch Erbrechen, Durchfall und Blähungen.

Hauptquelle für die Unverträglichkeiten sind meist Eiweiße in Schweine- und Rindfleisch, auch Sojaeiweiß, Milch und verschiedene pflanzliche Eiweiße können zu Unverträglichkeiten führen.

Eindeutig trifft es vermehrt Tiere, die viel weiße Farbe in Fell und Haut besitzen. Auch bestimmte Rassen sind häufiger betroffen und die Veranlagung dazu ist genetisch bedingt.

Eine strenge Diät ist die einzige Lösung. Über einen Zeitraum von mindestens 2-3 Monaten darf nur ein bestimmtes Futter gegeben werden. Auf jede Art von Leckerli muss verzichtet werden. Danach kann man wöchentlich ein neues Futtermittel dazufüttern und testen, ob es zu einer Verschlechterung kommt.

Eine Möglichkeit besteht auch darin, die Mahlzeiten für seinen Liebling selber zu kochen, was natürlich einen höheren Zeitaufwand bedeutet. Vom Menschen weiß man, dass gekochtes Protein weniger Allergien auslöst. Eine ausgewogenen Zusammenstellung des Futters sowie ein ausreichender Vitamin und Mineralstoffgehalt sind Voraussetzung.

Zu Beginn der Erkrankung kann man kurzfristig Medikamente gegen den heftigen Juckreiz einsetzen, sie sollten aber keine Dauerlösung darstellen. Bei starkem Juckreiz in den Ohren muss man natürlich die Entzündung und die stattgefundene Sekundärinfektion mithilfe geeigneter Ohrreiniger bzw. mit geeigneten Ohrentropfen behandeln lassen.

Borreliose bei Hunden

Zeckenzeit!

Nach einem milden Winter beginnt die Zeckenplage oft schon Anfang März und hält bis weit in den Oktober hinein. Zecken halten sich vorwiegend im Gras, in Büschen sowie im dichten Unterholz auf. Wiesen, der eigene Garten sowie Parkanlagen und auch der Wald stellen somit die häufigsten Infektionsquellen für unsere Vierbeiner dar.

Die wichtigste Krankheit, die durch Zecken auf Hunde übertragen wird, ist die Borreliose.

Die typischen Symptome sind Müdigkeit, Fieber, Apathie und schließlich Gelenksentzündungen und Lahmheiten. Spätfolgen wie Hautveränderungen und Nierenschäden können auch noch nach Jahren auftreten, besonders betroffen sind Golden Retriever, Labrador Retriever und Berner Sennenhund.

Eine gezielte Behandlung der   Borreliose mithilfe eines speziellen Antibiotikums ist möglich.

Vorbeugend ist auch eine Impfung möglich. Einen zuverlässigen Impfschutz gewährleisten nur Impfstoffe, die jene Borrelienstämme enthalten, die bei uns in Österreich zu über 90% der Fälle für Erkrankungen verantwortlich sind. Eine frühzeitige Diagnose direkt in der Ordination des Tierarztes oder der Tierärztin ist seit Kurzem möglich.

Auch freilaufende Katzen weisen mitunter einen sehr hohen Zeckenbefall auf. Die übertragenen Erreger können zu einer Zerstörung der roten Blutkörperchen der Katze führen. Es ist also wichtig, dass auch Katzen verlässlich gegen Zecken geschützt werden.

Das Infektionsrisiko ist umso größer, je länger die Zecke am Wirtstier saugt. Es ist daher sinnvoll, unsere Vierbeiner nach jedem Spaziergang bzw. Aufenthalt im Freien nach Zecken abzusuchen. Besonders gerne saugen sie sich an Kopf, Ohren, in den Achselhöhlen sowie an Brust und Bauch fest.

Schließlich können von Hunden oder Katzen in die Wohnung eingeschleppte Zecken auch die menschlichen Familienmitglieder befallen. Durchgehender Zeckenschutz unserer Vierbeiner schützt auch den Menschen.